Sanierung eines Hochhauses in Chur

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Das in die Jahre gekommene Hochhaus mit 48 Wohnungen wird saniert und für die nächsten Jahrzehnte ertüchtigt.

Eine Sanierung ist überfällig: Das 1968 erbaute Hochhaus an der Austrasse in Chur wurde nie richtig erneuert. Bereits Anfang 2022 erhielt Terresta die Baubewilligung für die geplanten Arbeiten. Doch weil damals der Ukraine-Krieg begann und das Haus leer stand, stellten wir es kurzerhand dem Kanton Graubünden zur Unterbringung von Schutzbedürftigen zur Verfügung. Über 160 Geflüchtete aus der Ukraine wohnten vorübergehend hier. Doch Ende März 2026 mussten sie ausziehen, da unsere Baubewilligung ausläuft.

In der Zwischenzeit haben wir das Bauprojekt überarbeitet, vor allem in Bezug auf Aussendämmung, Erdbebensicherheit, Photovoltaik, Wärmeerzeugung sowie Biodiversität. Nun ist ein insgesamt sehr stimmiges Projekt entstanden, das am Gebäude selbst nur wenig verändert, dessen Nutzung jedoch für weitere Jahrzehnte ermöglichen wird. 

Geplant ist, auf dem Dach eine neue Attika-Wohnung einzubauen. Die restlichen 48 Wohnungen bleiben erhalten. Doch Bäder, Küchen und Fenster werden erneuert, die Oberflächen ertüchtigt. Zudem wird der Brandschutz den neusten Auflagen angepasst und die Liftanlage wird erneuert.

Bis die Arbeiten im Frühjahr 2027 beginnen können, muss jedoch noch eine Altlastensanierung durchgeführt werden, denn im Haus wurden Asbest und PCB gefunden. Der Bezug der sanierten Mietwohnungen wird wohl im Frühjahr 2028 möglich sein.